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CAORLE HISTORY
Man iritt aus dem Museum durch die kleine Tur die auf den Platz geht um den Kirchturm zu bewundern, das typische Symbol Caorles. Er ist un gefahr 48 m. hoch, fast dem Pomposas gleich, mit einem Durch messer von ungefahr 6,50 m. Er steht gegen die su dliche Fassade des Domes und zwar 5,40 m. davon entfernt. Er ist ganz aus Backstein erbaut, ausser seiner Basis die aus dicken Quadersteinen besteht und auf unregelmassige Art aufgebaut ist, da in seinem Unfang 5 Meter davon fehlen. Die Neuheif besteht in seiner zylindrischen Form bis zur Hohe des Giebels. In dieser Perspektive stellter den orientalischen Moment der orienralischen Kirchturme dar, die ihren antiken Ursprung in Ravenna haben und Iangs der adriatischen Kuste angeordnet sind:·tatsachlich ist kurz vor unserem Kirchturm jener von Tessera (Mestre) an der Lagune Venedigs gebaut worden, ohne einige dokumentierte venezianische zu nennen, die im Laufe der Zeit verschwunden sind (S. Secondo, Angelo Raffaele, zum Teil S.Paterniano) Wenn man bedenkt, dass das Mauerwerk auf der unteren Seite, dem Meer zugewandt, aus einer Anhaufung von unregelmassigen Kieselsteinen und Steinblocken besteht und diese Tatsache als seine eventuelle Verteidigung gegen aussergewohnliche Hochnuten begrun det, so hat man daraus gefolgert, dass der jetzige Kirchturm auf einen schon bestehenden verfallenen Bau gebaut wurde, als ob in altromischer Zeit bereits ein Turm als Leuchtturm gestanden ist oder ein patmittelalterlicher Wachtturm um auf da Meer zu wachen.· Nun haben wir aber keine Elemente um diese Annahmen zu beweisen oder zu widerrufen. Der zylindrische Turm ist in vier Zonen oder Säulentrommeln eingeteilt. Die untere auf der nördlichen Seite, zeigt einen blinden Bogen, vielleicht wegen statischer Erfordernisse begründet, um die obere Struktur zu stützen. Jede Säulentrommel hat auf dem oberen Teil eine gezackte Krone, die am Ende der dritten Säule in eine Reihe von Sägezacken und in der vierten in ein tropfenförmiges Motiv übergeht. Die spezifische Charakteristik des Turmes besteht aus der harmonischen Verteilung der Öffungen in jeder Säulentrommel die eine besonders feine ästhetische Sensibilität der lagunären lokalen Zone aufweist. Diese Öffnungen beginnen von der unteren die einbogig ist, um sich dann in den anderen Säulentrommeln mit einem von unbekannten Architekten ausgedachten und vorher festgesetzten Plan zu entwickeln. Tatsächlich von unten nach oben beginnend, in der zweiten Säulentrommel wechseln sich zweibogige und einzelbogige Öffnungen ab, die von oben nach unten den vierten und dritten Säulentrommeln entsprechen und im dritten folgen noch zweibogige und einbogige Öffnungen nacheinander. Der praktische un dekorative Zweck vollendet sich endlich in der Loggia im Zetrum des Turms mit der sehr eleganten Reihe von 24 einzelneri Bogenöffnungen, die sich abwechseln und zwar blinder Bogen wegen statischer Begründnung und offener Bogen aus künstlerischem Grunde. So ruft die doppelte Art der Struktur einen Lichteffekt hervor und zwar aus dem Gegensatz zwischen leer und massiv in Harmonie mit der gleichen Lösung der Säulen und Pilaster im Hauptschiff des Domes.Jeder Einzelbogen ist von einem Krückenkapitell zusammengesetzt und von einer kleineren Säule aus Marmor vom Karst, die nach oben leicht verjüngt ist und im poligonalen Querschnitt auftritt, gestützt. Dass gleiche Motiv erscheint an den weibogigen Öffnungen. Die 24 einbogigen Offnun gen haben auch eine symbolische Bedeutung, sie beziehen sich auf die 24 Stunden des Tages. In den Zweibogigen der Glockenstube oder vierter Säulentrommel sieht man den Bogenrücken, der, wie bekannt, das gleiche Motiv des nahen Domes wiedergibt. Oben am Turm befindet sich der Giebel mit kleinerem Durchmesser. Man weiss nicht ob dieser zeitgenössisch oder nach der Meinung anderer, zwei Jahrhunderte später gebaut wurde. Dieser Giebel stützt auf einen runden Bogen und steigt gegen oben sich immer verlungend an, er besteht aus Flachziegeln die vorspringend verteilt sind un zwar so unbemerkbar, dass sie einer orientalischen Matte gleichen. Die ersten unteren Streifen sind von einem gezackten und in Knoten geaochtenen Rahmen getrennt. Der Giebel endet an der Spitze mit einem kosmischen Kreuz, d.h. aus vier Armen, nach einer häufig auftretenden Art, besonders in der Markuskirche Venedigs. Der Kirchturm ist auch auf Grund seiner Glokken eindrucksvoll. Im Laufe des 17. Jahrhundert waren es vier Glocken für ein harmonisches Geläute. Diese dienten auch um den Fischern während der Seestürme oder bei Nebeltagen ein Warnungszeichen zu geben. Nun gibt es nur mehr drei, die einen milden und nostalgischen Klang haben.
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